Sonntag, März 26, 2006

Und zum ersten Mal...

...irgendwo dazwischen - ich:

Freitag, März 24, 2006

Kritzlei der Woche

Donnerstag, März 23, 2006

Doch nicht Iowa

Nachdem ich schon ein paar Mal festgestellt habe, dass ich unter Fernwehsympthomen oder sowas leide, habe ich nun endlich eine Möglichkeit gefunden, jenen freien Lauf zu lassen. Ins Land der Freiheit natürlich. Vermutlich.
Glücklicherweise gibt es nämlich genug Wohlhabende, die trotz extern aufgezwungenes Sozialengagement, auch von sich aus derartige Tendenzen zeigen. Dazu gehören bsw auch die Herren (und seit 198x auch Damen) des Rotary-Clubs. Die engagieren sich nämlich löblicherweise für Völkerverständigung, und haben Menschen an sich, ganz besonders natürlich mich, sehr gern. Schüleraustausche gehören zum Repertoire. Da alle Kosten bis auf den Flug von dem Club getragen werden, konnte man den Plan auch mit unseren finanziellen Mitteln vereinbaren.
So habe ich mich also dort beworben, für einen immerhin 3-wöchigen Schüleraustausch nach Californien.
Ich musste auf die Schnelle ein vierseitiges Anmeldeformular ausfüllen, wobei die meisten Fragen schwerer zu beantworten waren als erwartet. Fragen nach Interessen und Hobbys, aber auch nach Führungspostionen meiner bisherigen "Laufbahn" oder Problemen, die die heutige Jugend betreffen, suggerierten mir schnell ziemlich hohe Erwartungen seitens des Clubs.
Um ein möglichst gutes Bild abzugeben, und meine Chancen zu verbessern, übertrieb ich deshalb natürlich maßlos und täuschte anstandslos Ambitionen vor. Alles, was mich auch nur ansatzweise jemals begeisterte, oder was ich irgendwann mal getan hatte, und sei es nur aus Zwang, kam auf die Liste. Ausgenommen natürlich alles was mit Alkohol, Rauchen, Drogen, und Ähnlichem zu tun hat. Also auch Wörter wie "liberal", die in Californien scheinbar durchaus als Beleidigung durchgehen zensierte ich ausnahmslos.
Zuletzt führte allerdings kein Weg daran vorbei, ein Foto meiner Fresse beizulegen, was in sofern problematisch war, da meine langen Haare gut erkennbar sind. Sie kennen ja Easy Rider...
Dennoch war ich optimistisch. Von der Zuverlässlichkeit der Post ausgehend müsste der Brief wohl noch gerade rechtzeitig am letzten Anmeldungstag eingegangen sein. Dementsprechend gespannt war ich auf eine Antwort:

Heute bekam ich einen Anruf. Und siehe da! Ich hatte natürlich etwas vergessen. Ich hätte mir läppische 3 Unterschriften von Rotariern besorgen müssen. Präsident, Sekretär und noch ein Mitglied des Distrikts. Zuerst Enttäuschung. Doch - man höre und staune - anscheinend gibt es da einen Jungen in Hinterland Wisconsins, in meinem Alter, der ähnliche Interessen hat wie ich!
Nun, ich werde nicht sagen, was ich heuchlerisches geschrieben habe, aber jedenfalls interessiert sich dieser Junge für: Philosophie, Literatur, Geschichte, Geogrpahie, Geologie, Theologie, Politik, Biologie, Lyrik, und noch ein paar Sachen, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Deutsch lernt er auch noch.
Zuerst wusste ich nicht, ob ich mich freuen oder ärgern sollte. Zwar hatte ich wieder Hoffnung bekommen, doch auf der anderen Seite: Was ist das wohl für einer? Ich entschied mich vorerst für ersteres, trotz einer unterschwellig herablassenden Bemerkung über meine Haarlänge seitens des sonst recht freundlichen Herrn am Telefon. Ich versprach also die Unterschriften schnellstmöglich zu organisieren, bedankte mich überschwänglich und legte auf.

Sie glauben garnicht, wie gern ich wüsste, ob der Kerl ein totaler Streber, oder ein rücksichtsloser Hochstapler ist, wie ich...

Dienstag, März 21, 2006

Super ist:

Etwas langes schreiben, und beim veröffentlichen eine Fehlermeldung bekommen...
Macht gute Laune

Freitag, März 17, 2006

Kritzlei der Woche

Mittwoch, März 15, 2006

immer gern:

Husten mit Pathos.

Samstag, März 11, 2006

Iowa in mir

Machtkampf der Gewerkschaften. Toter Kriegsverbrecher. Vogelgrippenhysterie. Krawalle nebenan. Kampf der Kulturen. Schicksal auf sarkastisch-ironischem Trip besucht Beerdigung. Kongo retten. Und den deutschen Fußball. Persien will aufs Schiff springen. Hier noch Föderalismus. Sparen überall. Lordi beim Eurovision Song Contest. Viel bla.
Interessiert mich alles nicht.
Ich sollte meine GFS machen. Planen welche Kursbelegung ich wählen werde. Endlich anfangen die Schule so ernst zu nehmen, wie man es verlangt. Meinen Führerschein endlich fertigmachen. Meine to do-Liste nicht verstecken. Carpe Diem und so.
Kratzt mich kein Stück.
Es ist alles erbärmlich egal. Ich knabbere manchmal wieder an den Fingernägeln. Unausgelastet bis über beide Ohren. Ich ertrinke im Müßiggang, und kann dennoch keinen klaren Gedanken fassen. Lenze. Lenke mich ab durch Filme, Musik, Spiele, Surfen, Funvideos, Schokolade und den ganzen Kram. Ich verachte mich selbst für diesen Diletantismus. Mein Verstand und mein Gewissen hauen mich an, aber ich schlafe weiter.
Das hier ist nichts brauchbares. Kein Text mit Katarsis oder Aussage. Ohne Ziel. Ohne Bedeutung. statische Tatsache: Leck mich Welt! Du interessiert mich nicht. "Lache und die Welt lacht mit dir. Weine, und du weinst allein"
Dabei bin ich nicht depressiv oder so. Nicht einmal schlecht gelaunt. Nur furchtbar hohl. "Tanzen ohne Musik" nennt Gilbert Grape es. Alltag, Trägheit, Langeweile, Desinteresse. Stagnation. Das wunderschöne Bild einer wiederkäuenden Kuh auf einer alpinen Hochalm schießt mir durch den Kopf. Nur ohne Landschaft. Selten genug dieser Output aus dem Oberstübchen.
Vielleicht reicht es wenn ich morgen früh von der Vogelgezwitscher-Frühlingssonnen-allianz geweckt werde. Vielleicht aber auch nicht. Ich hätte nicht übel Lust einfach wegzufahren. Wegzulaufen. Nicht vor den trivialen Problemen - nur vor dieser Leere. Irgendwohin, wo ich vor Impressionen nicht mehr in Deckung gehen kann, und das Leben genießen kann.
Schrecklich pupertäre Gedanken, schrecklich übertrieben; an einem schrecklich langweiligen Samstagnachmittag.

Freitag, März 10, 2006

Kritzlei der Woche

Mittwoch, März 08, 2006

grüngeil

Jetzt ist aber fertig mit Wohlstands-Notstand. Züge und Stromversorgung fallen manchmal aus, und 2 große Gewächse im Garten um. Sogar doch noch Schneeschippen gewesen dieses Jahr. Schön, dass er sich noch nochmal blicken ließ, der Winter. Schnell ein paar Impressionen gecasht. So als grau-weißes Fade-Out. Dann aber aus. Kalenderdrehbuch sagt Genesis. Genug gegrübelt und gewartet. Bock auf Frühling.

/edit: und zwar JETZT

/edit2:

Nochmal ein letztes Bild vom weißen See:
und das erste von Krokussen, dieses Jahr:

Dienstag, März 07, 2006

And the schwoscar goes to...

Absolut beschissenster Film seit bestimmt 4 Jahren, eideutig:
Dresden
tendenziöseser Versöhnungskitsch ohne historische Authentizität. Parodie ohne Witz. So mies, dass man keine Lust hat darüber zu reden.

Sonntag, März 05, 2006

Fuck the script!

Einen klaren Vorteil haben Blogs gegenüber Tagebüchern & co.
Wenn ich mir vorstelle wie ein Tagebuch von mir aussähe, kommt mir das Schauern. Selbst ein Sack Radiergummis oder Tintenkiller könnten da nichts mehr retten. Das Problem ist meine Handschrift.
Man könnte sagen sie wäre hässlich. Wenn nicht schlimmer.
Man könnte auch sagen, ich habe keine. Das träfe es wohl besser.
Als ich vorhin 3 Briefe schön oldschool mit Füller schrieb wurde mir das wieder einmal bewusst.
Außenstehende könnten meine es wären 3 verschiedene Verfasser am Werke gewesen.
Aber es ist so. Meine Schrift ändert sich am laufenden Bande. Mal schön eng und hoch, leicht kursiv. mal kurvig gestreckt, manchmal lächerlich kindisch verschnörkelt, manchmal übertrieben unleserlich, so wie Ärzte schreiben, manchmal "druckschriftig" dann und wann auch mal das Ganze nach links gekippt kursiv...
Eine Katastrophe. Ich habs einfach nie gelernt, stattdessen immer nach Gemüt geschrieben. Was, wenn ich mich irgendwo bewerbe und die Damen und Herren wünschen eine Schriftprobe?
Bei meiner mittlerern Reife habe ich in 2 Fächern schon eine halbe Note abgezogen bekommen, wegen schludriger Schrift.
Nicht, dass ich verzweifelt wäre. Es ist nicht mehr als ein Störfaktor. Nicht desto minder einer den es gilt auszumerzen. Nur wie? Ich mein das hat sich jetzt im Laufe von 10 Jahren so eingebrannt.
Gibts dafür Schulen? Oder wie wärs ich lerne andere Schriften, so zum Ausgleich, vielleicht kommt ja ne schicke Promenadenmischung raus. Jede Bastardschrift muss besser sein als meine...
Ich könnte arabisch lernen, die fand ich immer schon sehr geil. Da tu ich gleichzeitig noch was für die Völkerverständigung; oder Runenkeilschrift - ich kenne jemand der hat eine Deutscharbeit so geschrieben. Immerhin 13 Punkte. Hebräisch wär auch eine Alternative, aber ich will nicht auf theologische Abwege geraten...
Ach - am Besten ist es, ich hoffe ich einfach darauf, dass die technische Evolution irgendwann so weit ist, dass ich dem Problem immer so entgehen kann, wie ich es jetzt gerade tue.


Samstag, März 04, 2006

Breaking the laziness

TRY 1

Freitag, März 03, 2006

Kritzlei der Woche

Ich liebe... scheiß Katze!

In einer Sperrzone lebend reicht die Hyterie immerhin aus, dass ich einen ordentlichen Batzen Mett-Tatar, den die Katze angeknabbert und vermutlich abgeleckt hat, zu Frikadellen verbrate.
Sie wissen was ihnen sonst geschwant hätte ...

Mittwoch, März 01, 2006

Schon wieder was vom Bloggsberg...
Na denn mal los. Schnell "6 Dinge die ich man mit einem toten Vogel machen kann". Oje. Und ganz ohne Zeitdruck!
Also da wäre doch zu ersteinmal:

1. ganz klar: essen (wie auch immer)
2. der Katze geben. Zum fressen... (Gilt nicht? dochdoch. Aber doch zu banal, ich brauch was Bessres)
3.
Den Schnabel möglichst realistisch bewegen und mit gesprochenen Terrorbotschaften synchronisieren.
4. Anzünden. Auspissen. 'Ahhhhhh.
5. In eine Menschenmenge schleudern und ganz böse lachen. (natürlich mit rotem Vino)
6. ein hübsches Kreuz schnitzen, ein Loch buddeln, ein paar Blumen pflücken, den Vogel behutsam begraben und ein Gebet sprechen.


hallo